Nino Bulling: abfackeln

Sonntag, 3.5.2026 / 16.00–17.30 Uhr
Literaturbüro Westniedersachsen

Graphic Novel Lesung mit Sound

Nino Bulling (c) Hannes Wiedemann

Alles schein okay. Ingken ist mit Lily zusammen, die mit sich im Reinen scheint. Ingken hingegen ist auf der Suche nach einer eigenen Identiät, einem neuen Namen. Muss alles neu defniniert werden oder dürfen wir an etwas festhalten? 
Unterstützt von den Sounds von Bär Kittelmann und den Projektionen der Illustrationen stellt Nino Bulling diese beondere Graphic Novel vor. 

Vor dem Hintergrund globaler Klimaveränderungen ist Ingken auf der Suche nach einer selbstbestimmten Identität, einem neuen Namen, nach den Dingen, die bleiben dürfen, und solchen, die verschwinden sollen. Was macht uns als Menschen aus? Müssen wir alles nieder­brennen, um uns neu zu definieren? Oder können wir auch an etwas festhalten?
Der Comic ist Teil von Nino Bullings Beitrag für die documenta fifteen. 

Die Veranstaltung ist Teil des Queeren Literaturfestivals Gay in May, dieses Jahr unter dem Thema Alles bleibt anders. Über Gesellschaften.

Nino Bullings Interesse richtete sich erst im Verlauf Illustrationsstudiums auf Comics. Durch Comic-Veröffentlichungen im Genre Comic-Journalismus wurde Bulling bekannt, 2012 erschien der erste umfangreiche Comic, der sich mit dem Alltag von Asylbewerbern in Deutschland beschäftigt. Gemeinsam mit Anne König veröffentlichte Bulling 2019 Bruchlinien: Drei Episoden zum NSU. Mit abfackeln präsentierte Bulling im Jahr 2022 erstmals keine Reportage, sondern ein persönlich geprägtes Werk.

Das Kulturfestival wird durch die Sparkassenstiftung, den Landschaftsverband Osnabrücker Land und die Stadt Osnabrück unterstützt. 

 

Veranstalter: Gay in May und das Literaturbüro Westniedersachsen

Ort: Lagerhalle Osnabrück (Spitzboden), Rolandsmauer 26

Eintritt: frei