„Die Fahrt wird kurz sein, möchte sie immer währen.“ Gedanken zum „Tod in Venedig“ von Thomas Mann

Mittwoch, 28.1.2026 / 19.00–21.00 Uhr
Literaturbüro Westniedersachsen

Lesung, Vortrag und Film

Thomas Mann 1929 (c) frei

Sie ist eine seiner schönsten Texte, Thomas Manns Künstlernovelle aus dem

Jahr 1912, über den Konflikt des Künstlers zwischen dem Künstlerdasein

und der bürgerlichen Existenz, eine tiefgründige Auseinandersetzung mit

der Leidenschaft, der Moral, eine Novelle auch über den kulturellen Niedergang des Bürgertums. Lioba Meyer stellt sie anhand von Textauszügen

(gelesen von Helmut Thiele) vor und deutet sie. Auch der Film zu der Novelle

wird anhand von ausgewählten Filmszenen, die Einblick in die besondere Art

der Verfilmung durch Lucino Visconti geben sollen, einbezogen.

 

Lioba Meyer ist Lehrerin, ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück und ehemalige Vorsitzende der Erich Maria Remarque-Gesellschaft.

 

Helmut Thiele ist seit 2002 freischaffender Schauspieler. Neben verschiedenen Engagements im Fernsehen (u. a. im Schwejk) brachte Helmut Thiele sein Erfolgsstück, Patrick Süskinds „Der Kontrabass“, landesweit mehr als 350 mal auf die Bühne. Seit 35 Jahren betreibt er mit seiner Frau Regina Neumann das Theater-Tandem thiele-neumann-theater in Osnabrück.

 

Veranstalter: Literaturbüro Westniedersachsen

Ort: Renaissancesaal Ledenhof, Am Ledenhof 3-5

Eintritt: 10

Kartenreservierung: Literaturbüro Westniedersachsen, Tel. 0541/202-7908 oder per Mail unter LitOs-info@osnabrueck.de