„Die Fahrt wird kurz sein, möchte sie immer währen.“ Gedanken zum „Tod in Venedig“ von Thomas Mann
Lesung, Vortrag und Film
Sie ist eine seiner schönsten Texte, Thomas Manns Künstlernovelle aus dem
Jahr 1912, über den Konflikt des Künstlers zwischen dem Künstlerdasein
und der bürgerlichen Existenz, eine tiefgründige Auseinandersetzung mit
der Leidenschaft, der Moral, eine Novelle auch über den kulturellen Niedergang des Bürgertums. Lioba Meyer stellt sie anhand von Textauszügen
(gelesen von Helmut Thiele) vor und deutet sie. Auch der Film zu der Novelle
wird anhand von ausgewählten Filmszenen, die Einblick in die besondere Art
der Verfilmung durch Lucino Visconti geben sollen, einbezogen.
Lioba Meyer ist Lehrerin, ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück und ehemalige Vorsitzende der Erich Maria Remarque-Gesellschaft.
Helmut Thiele ist seit 2002 freischaffender Schauspieler. Neben verschiedenen Engagements im Fernsehen (u. a. im Schwejk) brachte Helmut Thiele sein Erfolgsstück, Patrick Süskinds „Der Kontrabass“, landesweit mehr als 350 mal auf die Bühne. Seit 35 Jahren betreibt er mit seiner Frau Regina Neumann das Theater-Tandem thiele-neumann-theater in Osnabrück.
Veranstalter: Literaturbüro Westniedersachsen
Ort: Renaissancesaal Ledenhof, Am Ledenhof 3-5
Eintritt: 10€
Kartenreservierung: Literaturbüro Westniedersachsen, Tel. 0541/202-7908 oder per Mail unter LitOs-info@osnabrueck.de
