Veranstaltungs-Archiv

14.05.19 - 19.30 Uhr – Literaturbüro Lüneburg

Was uns bewegt: „Unter Druck. Wie Deutschland sich verändert“

Jana Simon im Gespräch mit Stephan Lohr

Die Wirtschaft wächst, die Welt bewundert Deutschland für seine Kraft, Stabilität und Weltoffenheit. Zugleich schrumpft die Mittelschicht, der Reichtum ist ungleicher verteilt als noch vor zwei Jahrzehnten und jeder sechste Deutsche ist armutsgefährdet. Die sozialen Aufstiegschancen sind, verglichen mit anderen westlichen Ländern, gering und die AfD sitzt nun im Bundestag. Ein großer Teil der Deutschen steht unter erheblichem Druck. Was bedeutet das für das Leben Einzelner und für das ganze Land? Die bekannte Journalistin Jana Simon zeichnet ein differenziertes Bild Deutschlands. Protagonisten sind u.a. der frühere EZB-Direktor Jörg Asmussen, ein Polizist aus Thüringen, eine alleinerziehende Krankenschwester, eine „Influencerin“ und der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland.

Jana Simon ist bekannt für ihre einfühlsamen Porträts und Reportagen, die durch ihre Intensität beeindrucken. Sie schreibt für Die Zeit u.a. über IS-Rückkehrer, die AfD oder globale Friedensvermittler. Für ihre Reportagen erhielt sie, u.a. den Theodor-Wolff-Preis und den Axel-Springer-Preis. Ihr Buch „Sei dennoch unverzagt. Gespräche mit meinen Großeltern Christa und Gerhard Wolf“ (2013) war ein Bestseller. Für ihre Arbeit hat sie den Deutschen Reporterpreis 2018 gewonnen und wurde vom medium magazin in der Kategorie Reportage zur Journalistin des Jahres 2018 gewählt.

Eintritt: 9 € / 7 € erm.
Veranstaltungsort: Heinrich-Heine-Haus
Veranstalter: Literaturbüro Lüneburg