Veranstaltungs-Archiv

16.10.18 - 19.00 Uhr – Raabe Haus: Literaturzentrum Braunschweig

Vielfacher Schriftsinn

Ludwig Hohl (1904-1980): Von den hereinbrechenden Rändern

Vorgestellt von Ronald Schober und Hans Gerd Hahn

Zu seinen Lebzeiten oftmals verkannt, gilt Ludwig Hohl inzwischen vielen als der bedeutendste Denker und Philosoph unter den Schweizer Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Hohl notierte auf Zetteln, Blättern, auch auf dem, was an Freiraum zur Verfügung stand: Ideen, Versuche, Worte, Maximen, Details, Porträts, Beobachtungen. Um einen Gedanken festhalten zu können,
eine Empfindung, eine Idee, eine spontane Einsicht, bedurfte es zunächst eines schnellen, ja flüchtigen Notierens.
Eine solche Verfahrensweise hatte den nicht enden wollenden Arbeitsprozess zur Folge. Der „Montaigne unserer Zeit“ führte Friedrich Dürrenmatt zu der Aussage: „Andere Schriftsteller haben ihre Mätressen. Und ich habe Hohl.“

Veranstalter: Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig

Veranstaltungsort: Raabe-Haus:Literaturzentrum, Leonhardstr. 29a, 38102 BS

Eintritt frei