Veranstaltungs-Archiv

17.10.17 - 11.00 Uhr – Literaturhaus Hannover

A Write to Freedom – Weiterschreiben

mit Sanath Balasooriya, Yamen Hussein, Maynat Kurbanova, Enoh Meyomesse, Amir Valle & Najet Adouani

Die Freiheit des Wortes muss nicht nur als Menschenrecht, sondern auch auch als Voraussetzung für künstlerische Prozesse, vor allem kulturellen Einrichtungen ein Anliegen sein. So wie das Hannah Arendt Stipendium in Hannover, bemüht sich PEN Deutschland, durch Stipendien und Projekte für und mit verfolgten Autor*innen, einen Beitrag zur Freiheit des Wortes zu leisten.

Nun haben Foto- und Journalistik-Studierende der Hochschule Hannover 12 der derzeitigen PEN-Stipendiat*innen portraitiert. In einer künstlerischen Serie sind charakterstarke Porträts und Fotogramme entstanden, die vom 02. bis 16. Oktober im Lindener Rathaus gezeigt werden. Zur gemeinsamen, öffentlichen Finissage kommen alle zusammen und auch ins Literaturhaus zu einem Blogger-Workshop und einem Podiumsgespräch.

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Der Workshop | 17.10.2017, 11 - 14 Uhr

Weblogs und Social Media – Demokratie und Meinungsfreiheit.

Yamen Hussein (Syrien) ist Lyriker und Romancier, Amir Valle (Kuba) erfolgreicher Krimiautor und beide sind bekannte Blogger. Sie zeigen, wie sie arbeiten, was das Internet für die Demokratiebewegung in ihren Ländern bedeutet, welche Rolle Blogger grenzüberschreitend spielen können.

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Anmeldung bis 10.10.: Tel. 0511-887252, info@literaturhaus-hannover.de

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Das Podium | 17.10.2017, 19.30 UhrModeration: Tabea Grzeszyk

mit Sanath Balasooriya (Sri Lanka) , Maynat Kurbanova (Tschetschenien) und Enoh Meyomesse (Kamerun). Lyriklesung: Najet Adouani

Für die Arbeit von Schriftstellern, Journalistinnen und Verlegern ist ihre Sprache nicht nur Werkzeug und Bezugsraum, sondern auch Heimat. Zu fliehen oder zeitweise das Exil zu suchen hat große Auswirkungen auf das Schreiben. Zudem stellen sich Fragen nach Veröffentlichung: Wie erreiche ich meine Leser*innen, wie kann ich Kontakt halten? Ist das überhaupt wünschenswert? Verliere ich Sprache? Was gewinne ich vielleicht hinzu? - Wie also wirkt sich die komplexe und auch im Alltag oft komplizierte Existenz in der Fremde auf das künstlerische Schaffen aus? Tabea Grzeszyk moderiert mehrsprachig das Gespräch mit den Gästen.

Eintritt: 10,- / erm. 6,-

Kooperation: Hochschule Hannover, PEN Zentrum Deutschland, Literaturhaus Hannover